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Zu Fuß durch die vier Viertel der Jerusalemer Altstadt

Von Die Redaktion von The Israel DeskErschienen:

Die Jerusalemer Altstadt
Die Jerusalemer Altstadt Bilder

Das Jaffator eignet sich als Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die vier Viertel der Altstadt. Die vorgeschlagene Strecke führt durch Wohnstraßen, Märkte und religiöse Orte zurück in Richtung Mamilla. Als Planungsrahmen bieten sich etwa vier bis sechs Stunden einschließlich Essen und Pausen an.

Anreise und Vorbereitung

Die Stadtbahn hält an der Station City Hall. Jerusalems Tourismusinformation nennt von dort ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten Fußweg zum Jaffator. Für die Anreise mit dem Auto kommen die Parkhäuser Mamilla und Karta infrage; prüfen Sie die jeweils ausgeschilderten Tarife.

Nehmen Sie Wasser, Schuhe für unebene Steinwege und eine zusätzliche Schicht für kühlere Stunden mit. Bedeckte Schultern und Knie erleichtern den Besuch religiöser Stätten. Laden Sie eine Offlinekarte herunter und prüfen Sie aktuelle Hinweise der Polizei und des Heimatfrontkommandos.

Ein großer Teil des öffentlichen Verkehrs stellt am Freitag vor dem Schabbat den Betrieb ein und fährt erst nach dessen Ende wieder. Planen Sie deshalb den Rückweg vor Beginn des Rundgangs.

Durch das armenische Viertel zum Zionstor

Gehen Sie vom Jaffator über die Straße des Armenischen Patriarchats in Richtung Zionstor. Das Viertel vermittelt eine alte christliche Tradition und ist zugleich ein Wohngebiet. Viele Höfe und Gebäude sind privat.

Das Christian Information Center nennt für die Jakobskathedrale eine tägliche Öffnung von 15 bis 15.30 Uhr; zusätzliche morgendliche Möglichkeiten variieren. Bestätigen Sie die Zeiten, bevor Sie den Tagesplan darauf abstimmen. Geschlossene Türen und private Bereiche sollten respektiert werden.

Cardo und jüdisches Viertel

Weiter geht es zum Cardo und zum Platz an der Hurva-Synagoge. Hier liegen historische Straßenzüge und heutiges Stadtleben eng beieinander. Die öffentlichen Wege lassen sich kostenlos erkunden, während Museen und bestimmte Innenbesichtigungen Eintritt kosten können.

Ein Besuch der Hurva-Synagoge oder der Tunnel an der Westmauer braucht eine eigene Planung. Wer beides einbaut, verlängert den Tag erheblich. Für einen ersten Rundgang durch alle Viertel ist eine längere Zusatzbesichtigung meist leichter unterzubringen als mehrere.

Die Strecke enthält Steigungen und Treppen. Rollstuhlnutzer sollten eine angepasste Route wählen, etwa über das Dungtor zur Westmauer, und die Hinweise der zuständigen Stiftung zur Barrierefreiheit beachten.

Aufenthalt an der Westmauer

Die Westmauer ist normalerweise rund um die Uhr zugänglich, vorbehaltlich der Sicherheitslage. Planen Sie Taschenkontrollen ein und beachten Sie die getrennten Gebetsbereiche. Männer müssen im entsprechenden Bereich den Kopf bedecken.

Essen gehört außerhalb der Gebetsflächen. Fotografieren Sie Betende nicht aufdringlich. Am Schabbat und an jüdischen Feiertagen gelten Einschränkungen für Fotografieren, elektronische Geräte und Schreiben. Auf dem Platz gibt es wenig Schatten; nutzen Sie Trinkwasserstellen und ausreichende Pausen.

Die Tunnelbesichtigung erfordert eine gesonderte Buchung. Der Tempelberg hat eigene Zugangsregeln und Öffnungszeiten und gehört nicht zu dieser Route.

Märkte und Via Dolorosa

Gehen Sie durch die Marktgassen des muslimischen Viertels zur Via Dolorosa. Die Wege werden auch von Bewohnern und Lieferdiensten genutzt. Halten Sie Hauseingänge frei und suchen Sie zum Kartenlesen eine breitere Stelle.

Fragen Sie vor einer Essensbestellung nach Preis und Portionsgröße. Eine Pause im Sitzen erholt mehr als ein hastiger Imbiss in einer vollen Gasse. Passen Sie das Tempo an Wärme, Besucherandrang und Kondition an.

Grabeskirche und Rückweg

Der Eintritt in die Grabeskirche ist kostenlos. Die Warteschlange zur Grabkapelle kann deutlich mehr Zeit beanspruchen als die Besichtigung des übrigen Gebäudes. Gottesdienste, Arbeiten und saisonale Öffnungszeiten beeinflussen den Ablauf; Informationen bieten das Christian Information Center und die Kustodie des Heiligen Landes.

Beenden Sie den Rundgang durch die Straßen des christlichen Viertels und gehen Sie zurück zum Jaffator und nach Mamilla. Bei Müdigkeit lässt sich die Route verkürzen. Die Pausen und das Leben in den Vierteln gehören ebenso zur Erfahrung wie die einzelnen Sehenswürdigkeiten.

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