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Die Kriegsfront

Israels Armee meldet Tod eines Nir-Oz-Angreifers sowie von Hamas-Rekrutierungs- und Scharfschützenführern

Von Die Redaktion von The Israel DeskErschienen:

Einsätze im Gazastreifen
Einsätze im Gazastreifen Bilder

Die israelischen Streitkräfte teilten am 2. November mit, bei Luftangriffen im Gazastreifen seien am 31. Oktober vier Mitglieder des militärischen Arms der Hamas getötet worden. Darunter sei ein Nukhba-Mitglied, das beim Massaker vom 7. Oktober 2023 in den Kibbuz Nir Oz eingedrungen war. Außerdem identifizierte die Armee zwei am 22. Oktober bei getrennten Angriffen getötete Männer. Die Mitteilungen beschreiben eine Kampagne gegen Beteiligte des ursprünglichen Überfalls und gegen den Wiederaufbau militärischer Fähigkeiten der Hamas.

Ein Nir-Oz-Angreifer in Khan Yunis getötet

Die IDF nannte den in Khan Yunis getöteten Mann Muhammad Kamel Masleh Qadih. Er habe am Angriff auf Nir Oz teilgenommen und sei für die Einsatzbereitschaft von Nukhba-Mitgliedern zuständig gewesen. Nukhba ist die Elite-Sturmtruppe der Hamas, deren Mitglieder an den Angriffen auf Südisrael beteiligt waren.

Die Darstellung der Armee verbindet Qadih mit einer bestimmten 2023 angegriffenen Gemeinde und zugleich mit einer fortgesetzten Aufgabe in der Kampfstruktur. Der Angriff fand demnach am Samstag, dem 31. Oktober, im Raum Khan Yunis im Süden Gazas statt. Die Identität wurde erst am Montag, dem 2. November, bekannt gegeben.

Getrennte Angriffe im Zentrum und Norden

Bei einem weiteren Angriff am 31. Oktober im zentralen Gebiet Nuseirat wurde nach Angaben der IDF Diaa Abd al-Mohsen Muhammad Abu al-Rous getötet, ein weiteres Nukhba-Mitglied. Die Mitteilungen bezogen sich damit auf verschiedene Orte: Qadih im Süden und Abu al-Rous weiter nördlich im mittleren Gazastreifen.

Für den Norden nannte die Armee Nabil Hamad, einen Abschnittsleiter im Rekrutierungsapparat der Hamas, sowie Mohannad Nader Mahmoud Dahdouh, einen Scharfschützenkommandeur. Hamad habe den militärischen Arm verstärkt, Dahdouh aktiv gekämpft und Angriffe gegen israelische Soldaten durchgeführt. Die beschriebenen Funktionen umfassen Personalaufbau und unmittelbare Kampfhandlungen innerhalb derselben angekündigten Operationsserie.

Zwei frühere Todesfälle am selben Tag gemeldet

Die Mitteilung vom 2. November behandelte außerdem Angriffe vom 22. Oktober im Norden Gazas. Die IDF identifizierte Wael Naif Fahmi Muslim als Nukhba-Mitglied, das beim Massaker vom 7. Oktober nach Israel eingedrungen sei. Arafat Kamal Muhammad Ar'air wurde als Gruppenführer im Raketenapparat der Hamas genannt.

Damit umfassen die Bekanntgaben vom 2. November sechs namentlich genannte Männer, verteilt auf zwei Angriffstage: vier am 31. Oktober und zwei am 22. Oktober. Die früheren Angriffe fügen der militärischen Darstellung einen weiteren Teilnehmer am Überfall von 2023 und einen Raketenkommandeur hinzu.

Ein Kommandeur mit Verbindung zur Geiselhaft

Die Mitteilungen folgten auf einen weiteren Einsatz in Nuseirat am 29. Oktober. Am nächsten Tag erklärte die IDF, Ihab Jamil Abu Taqiya getötet zu haben, einen Gruppenführer im militärischen Arm der Hamas. Er sei zu Kriegsbeginn an der Gefangenhaltung zahlreicher israelischer Geiseln beteiligt gewesen. Die Armee nannte unter anderem Noa Argamani, Ohad Ben Ami und Andrey Kozlov.

Bei demselben Angriff sei auch Ibrahim Gihad Muhammad Abu Oshaiba, ein Zugführer des militärischen Arms, getötet worden. Die Darstellung verbindet den Einsatz sowohl mit dem Geiselnetzwerk als auch mit der Kommandostruktur der Hamas. Den Zielpersonen schrieb die IDF fortgesetzte Bemühungen zum Wiederaufbau militärischer Fähigkeiten und zur Vorbereitung von Angriffen zu.

Parallel wurden Waffenlager angegriffen

Die IDF und der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet meldeten einen gesonderten Angriff auf zwei Hamas-Waffenlager in der Nacht des 29. Oktober. Die Anlagen lagen in Al-Bureij und Gaza-Stadt, wie Israel National News am 30. Oktober unter Berufung auf die Mitteilung berichtete.

Nach Angaben der Armee enthielten sie Dutzende Waffen und Ausrüstungsgegenstände, darunter Raketen, Panzerabwehrgranaten, Sprengsätze, Kalaschnikow-Gewehre, Handgranaten und Magazine. Beide Lager seien zerstört worden. Als Ziel nannte die Armee die Verringerung der Angriffsmöglichkeiten gegen israelische Soldaten und die Verhinderung neuer Waffenbestände in Gaza.

Ziele und Schutzmaßnahmen laut Armee

Die IDF beschrieb die genannten Männer als Beteiligte an Angriffen oder am Wiederaufbau der Hamas unter Verletzung der Waffenruhe. Kräfte des Südkommandos blieben dem Abkommen entsprechend stationiert und würden weiter Bedrohungen beseitigen. Die geschilderten Ergebnisse, einschließlich der namentlich gemeldeten Todesfälle und zerstörten Lager, stammen aus der Darstellung der Armee.

Bei den Waffenlagern habe sie vorherige Warnungen, Präzisionsmunition und Luftüberwachung eingesetzt, um Gefahren für Zivilisten zu verringern. Präzisionsmunition und Beobachtung aus der Luft meldete sie auch vor dem Angriff in Nuseirat am 29. Oktober. Zusammen beschreiben die Erklärungen Einsätze gegen Sturmtruppen, Rekrutierungs- und Scharfschützenführer, Geiselbewacher und Waffenbestände in mehreren Teilen Gazas.

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